Fallstudie: Senior Legal Counsel als Elternzeitvertretung in einem internationalen Industrieunternehmen
Ein international tätiges Industrieunternehmen in Deutschland brauchte für die Elternzeit eines Senior Legal Counsel eine Vertretung auf gleicher Stufe. Alpinum Solutions stellte über Staff Leasing (Arbeitnehmerüberlassung) einen Senior Legal Counsel mit 100 % Pensum für neun Monate bereit, davon ein Monat Overlap zur Übergabe. Die Rechtsabteilung blieb handlungsfähig, und die Kosten für externe Anwälte sanken um rund 40–50 %.
Ausgangslage
Ein Senior Legal Counsel der internen Rechtsabteilung ging in Elternzeit. Die Stelle betreute laufende rechtliche Fragen der Fachbereiche, das Vertragsmanagement und die Unterstützung des operativen Geschäfts. Diese Aufgaben liessen sich nicht für mehrere Monate aufschieben.
Ohne Vertretung hätte das Unternehmen die Arbeit auf das bestehende Team verteilen oder in grösserem Umfang an externe Kanzleien vergeben müssen. Das hätte die Rechtsabteilung zusätzlich belastet oder die externen Anwaltskosten erhöht. Gesucht war deshalb eine Person auf gleicher Senioritätsstufe, die sich schnell in die Organisation einfügt und die Aufgaben eigenständig weiterführt.
Vorgehen
Alpinum Solutions legte innert 48 Stunden ausgewählte Profile von Senior Legal Counsel vor. Der Einsatz lief über Staff Leasing, rechtlich als Arbeitnehmerüberlassung nach deutschem Recht: Die Fachkraft war mit einem Pensum von 100 % für die Dauer des Einsatzes in die Rechtsabteilung des Kunden integriert.
So steuerte das Unternehmen den Einsatz
- Berichtslinie: Der Senior Legal Counsel berichtete an die interne Rechtsabteilung bzw. an den Head of Legal.
- Weisungsrecht: Das fachliche Weisungsrecht lag beim Unternehmen; Prioritäten und Freigaben bestimmte die Rechtsabteilung.
- Aufgaben: laufende rechtliche Beratung der Fachbereiche, Vertragsmanagement und Unterstützung des operativen Geschäfts.
- Übergabe: Ein Monat Overlap zu Beginn ermöglichte eine geordnete Übergabe der laufenden Mandate, Kontakte und Fristen.
Alpinum blieb für Vertrag, Konditionen und Laufzeit Ansprechpartner von Unternehmen und Fachkraft. Die rechtliche Arbeit selbst steuerte die Rechtsabteilung des Kunden.
Ergebnis
Die Rechtsabteilung blieb während der neunmonatigen Abwesenheit handlungsfähig. Laufende Beratung, Vertragsmanagement und die Unterstützung des operativen Geschäfts liefen intern weiter, statt an externe Kanzleien zu gehen. Dadurch sanken die Kosten für externe Anwälte um rund 40–50 %.
Der einmonatige Overlap zu Beginn sorgte dafür, dass die Vertretung mit vollständigem Wissensstand startete. Für ähnliche Fälle zeigt die Fallstudie drei Punkte: früh planen, eine Vertretung auf gleicher Seniorität wählen und eine Übergabephase in die Laufzeit einrechnen.
Passendes Angebot:
Elternzeitvertretung in der Rechtsabteilung