Interim Management im Compliance-Bereich
Wenn im Compliance-Team Kapazität fehlt
Eine Schlüsselperson fällt aus, eine Position ist vakant oder ein regulatorisches Projekt bindet das gesamte Team. Monitoring, Dossierprüfung und interne Anfragen laufen trotzdem weiter. Interim Compliance schafft für einen definierten Zeitraum zusätzliche Erfahrung und operative Kapazität.
Alpinum Solutions stellt einzelne Compliance Experts oder vollständige Projektteams bereit. Die Spezialisten übernehmen vereinbarte Aufgaben und unterstützen die praktische Umsetzung. Umfang, Dauer und Verantwortlichkeiten richten sich nach dem konkreten Bedarf.
Typische Aufgaben für Interim Compliance
- Abwesenheit oder Vakanz überbrücken: Eine erfahrene Fachperson übernimmt die vereinbarten Aufgaben während Elternzeit, Krankheit oder bis zum Start einer permanenten Besetzung.
- AML- und KYC-Backlogs bearbeiten: Ein Specialist oder eine Task Force unterstützt Dossierprüfung, Dokumentation und die Abarbeitung definierter Bestände.
- Remediation umsetzen: Zusätzliche Experts bearbeiten festgelegte Workstreams, dokumentieren Ergebnisse und stimmen offene Punkte mit den internen Verantwortlichen ab.
- Regulatorische Projekte unterstützen: Spezialisten ergänzen das Team bei Gap-Analysen, Policies, Kontrollen und der operativen Umsetzung.
Einzelne Experts oder eine Task Force
Für eine Vertretung oder einen klaren Workstream kann eine Person ausreichen. Grössere Backlogs oder zeitkritische Programme können mehrere Fachgebiete und Senioritätsstufen erfordern. Bei Bedarf wird eine Teamleitung mit klaren Reporting Lines vereinbart.
Der zeitliche Umfang reicht von wenigen Stunden pro Woche bis zur Vollzeitunterstützung. Typische Einsätze dauern drei bis 18 Monate. Remote, vor Ort oder hybrid wird anhand der Aufgaben, Systeme und Sicherheitsanforderungen abgestimmt.
Das Engagement-Modell richtet sich nach der Zusammenarbeit
Staff Leasing eignet sich für die direkte Einbindung in Team, Prozesse, Systeme und Reporting Lines. Alpinum organisiert Auswahl, das vereinbarte Vetting, Anstellung, Vertrag, Payrolling und laufende Administration.
Freelancing kommt für selbständig bearbeitete, klar definierte Aufgaben und Projekte in Betracht. Alpinum koordiniert Auswahl, Vertragsabwicklung und Administration. Die konkrete Ausgestaltung folgt der Aufgabe und den lokalen Anforderungen.
Von der Anfrage zum Einsatz
Wir klären zuerst Situation, benötigte Expertise, Umfang und gewünschten Start. Innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie ausgewählte Profile. Gespräche, Vertragsabwicklung, Onboarding und tatsächlicher Einsatzbeginn werden anschliessend abgestimmt.
Vor dem Start werden Aufgaben, Zuständigkeiten und Abstimmungswege festgehalten. Während des Engagements bleibt Alpinum Ansprechpartner für Ihr Team und die eingesetzten Spezialisten.
Compliance-Bedarf besprechen
Beschreiben Sie uns den Ausfall, das Projekt oder den Backlog. Gemeinsam klären wir, welche Expertise und Kapazität Ihr Team benötigt.
Interim-Leitung, operative Unterstützung oder Projektteam?
Diese Rollen lösen unterschiedliche Probleme. Eine Interim-Leitung koordiniert Prioritäten, Stakeholder und Entscheidungen im vereinbarten Verantwortungsbereich. Operative Spezialisten bearbeiten definierte Fälle und Aufgaben. Ein Projektteam bündelt Bearbeitung, Qualitätssicherung und fachliche Steuerung für ein zeitlich begrenztes Vorhaben. Die interne Verantwortung des Unternehmens und vorbehaltene Entscheidungen werden dadurch nicht pauschal übertragen.
AML/KYC-Backlogs strukturiert abbauen
- Bestand erfassen: Anzahl offener Akten, Alter, Fristen, Risikoklassen und fehlende Unterlagen ausweisen.
- Fälle segmentieren: Einfache Aktualisierungen von komplexen Fällen, Eskalationen und Datenproblemen trennen.
- Pilot bearbeiten: Mit einer repräsentativen Stichprobe Bearbeitungszeit, Rückfragen und Nacharbeit ermitteln.
- Kapazität planen: Review, Qualitätssicherung und fachliche Leitung berücksichtigen; interne Freigaben einplanen.
- Qualität steuern: Prüfkriterien, Stichproben, Eskalationen und Dokumentationsanforderungen vor dem Hochlauf vereinbaren.
- Fortschritt messen: Abgeschlossene und akzeptierte Fälle, offene Rückfragen, Nacharbeit und verbleibendes Volumen verfolgen.
Welche Angaben braucht ein Compliance-Briefing?
Beschreiben Sie Aufgabe und Ziel, betroffene Prozesse, Länder und Sprachen, eingesetzte Systeme, vorhandene Arbeitsanweisungen, Qualitätsanforderungen, Zugriffsbeschränkungen und interne Entscheidungsverantwortliche. Bei einer Leitungsvertretung kommen Berichtswege, Gremientermine und delegierte Befugnisse hinzu. Geben Sie für ein Backlog-Projekt Fallmengen nach Komplexität an, statt nur eine Gesamtsumme zu nennen.
Wie wird der Aufwand für ein Backlog geschätzt?
Eine erste Planrechnung lautet: Fallzahl je Kategorie × beobachtete durchschnittliche Bearbeitungszeit, zuzüglich Qualitätssicherung, Rückfragen und Koordination. Die Werte stammen idealerweise aus einem Pilot und bleiben überprüfbare Annahmen. Eine garantierte Fallleistung ohne Kenntnis der Datenqualität wäre keine belastbare Planungsbasis.
Welche Entscheidungen bleiben intern?
Vereinbaren Sie ausdrücklich, wer Risikoeinstufungen freigibt, Ausnahmen entscheidet und Eskalationen abschliesst. Externe Unterstützung arbeitet innerhalb der abgestimmten Rolle und Kontrollprozesse. Sensible Fallinformationen gehören nur in freigegebene Systeme und Austauschwege.
Nutzen Sie den Budgetleitfaden und die RFP-Checkliste. Beschreiben Sie Ihren Compliance-Engpass.
